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Dateien als Teil des Datenmodells

Anhänge, Logos oder Verträge gehören zu einem Datensatz – mit denselben Rechten, derselben Mandantentrennung und derselben Historie wie alle anderen Daten.

Datensatz und Inhalt, ein Objekt

Ein Datei-Modell ist ein Modell, zu dem genau eine Datei gehört. Name, Größe, Dateityp und Ihre eigenen Felder – etwa Titel oder Kategorie – stehen als Datensatz in der Datenbank, der Inhalt liegt im Dateispeicher. Für Clients ist beides ein Objekt: Den Datensatz lesen und suchen sie wie jeden anderen, den Inhalt holen sie über eine eigene Aktion.

Datei-Modelle stehen für sich oder hängen an einem anderen Modell, etwa die Anhänge einer Akte. Eine Anfrage kann mehrere Dateien tragen, auch für verschachtelt angelegte Objekte – ein Vorgang mit vielen Fotos wird so vollständig gespeichert oder gar nicht.

Rechte und Mandantentrennung

Herunterladen darf, wer den Datensatz lesen darf und zusätzlich die Berechtigung zum Herunterladen hat. Im Speicher hat jeder Mandant sein eigenes Verzeichnis, und kein Teil des Ablagepfads stammt aus Eingaben der Benutzer. Eine Anfrage findet fremde Inhalte deshalb weder über die Datenbank noch über den Speicher.

Herunterladen funktioniert auch über einfache Links im Browser, und Browser und Zwischenspeicher legen die Datei nicht ab. Den Dateityp leitet Data Management aus der Dateiendung ab. Umbenennen ändert nur den Datensatz – der Inhalt bleibt, wo er ist.

Im Gleichschritt mit der Datenbank

Änderungen am Inhalt werden während der Anfrage nur vorbereitet und erst wirksam, wenn die Datenbank gespeichert hat. Scheitert eine Anfrage, bleibt der Speicher, wie er war: Ein neuer Inhalt wird nicht aktuell, ein gelöschter bleibt erhalten. Zwei gleichzeitige Uploads auf denselben Datensatz erkennt Data Management und weist den zweiten zurück. Ein abgebrochener Upload bleibt nicht halb geschrieben im Speicher liegen.

Versionen und Löschen

Bei auditierten Datei-Modellen bleibt jeder frühere Inhalt als Version erhalten, und jede Revision des Datensatzes weiß, welcher Inhalt zu ihr gehört. Ein Zurücksetzen holt Datensatz und Inhalt gemeinsam auf den alten Stand und sichert den bisherigen Inhalt vorher als Version. Es geht also nichts verloren.

Wird ein Datei-Datensatz gelöscht, verschwindet sein Inhalt mit allen Versionen – ob direkt gelöscht oder als abhängiger Teil eines anderen Objekts. Eine Löschung umfasst damit auch die gespeicherten Inhalte, was bei personenbezogenen Dokumenten wichtig ist.

Wofür das im Alltag sorgt

Dateien folgen denselben Regeln wie die Daten, zu denen sie gehören.

  • Kein separates Dokumentensystem mit eigener Rechteverwaltung für Anhänge.
  • Nachweisbare Fassungen von Verträgen oder Prüfberichten, wenn das Modell auditiert ist.
  • Keine verwaisten oder halb geschriebenen Dateien nach einem Abbruch.

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