Der Weg einer Änderung
Modelle pflegen Sie im Hub von Hand oder lassen sie von einem KI-Client ändern, der über die KI-Schnittstelle des Hubs angebunden ist. Der KI-Client schreibt dabei nicht einfach drauflos. Er beschreibt den gewünschten Zielzustand, der Hub prüft ihn und berechnet, was sich ändern würde. Aus diesem Plan entsteht ein Change Set – genau das, was geplant wurde, ohne neue Eingaben.
- Planen: jede Änderung im Klartext, mit Warnungen.
- Freigeben: durch die Person, die die Änderung angestoßen hat – im Gespräch mit dem KI-Client oder auf der Seite des Change Sets im Hub.
- Anwenden: genau einmal, ganz oder gar nicht.
Nichts verschwindet still
Was in der Beschreibung des KI-Clients fehlt, bleibt unverändert. Ein abweichender Wert an einem bestehenden Element wird nicht übernommen, sondern als Warnung gemeldet. Umbenennen, Umbauen oder Löschen von Bestehendem geht nur ausdrücklich.
Solche Änderungen gelten als destruktiv und stehen im Plan gesondert. Ein Change Set mit destruktiven Änderungen gibt nur frei, wer dafür eine eigene Rolle hat und genau diese Änderungen zusätzlich bestätigt. Beim Anwenden prüft der Hub die Rolle erneut. Eine gespeicherte Anmeldeanforderung kann der KI-Client nicht lockern. Und ein Change Set, das niemand freigibt, wird nie angewendet.
Im Hub nachvollziehen
Jedes Change Set hat im Hub eine eigene Seite. Die Liste zeigt alle Change Sets eines Moduls mit Status, Anzahl der Änderungen, Warnungen und destruktiven Anteilen – auch solche, die im Gespräch nicht erwähnt wurden. Die Detailseite gliedert den Plan in der Reihenfolge, in der er angewendet wird. Der Verlauf nennt jeden Schritt mit Zeit, Person und Weg: über den KI-Client oder in der Oberfläche.
Sicher bei Konflikten
Hat sich das Modell seit der Planung geändert, wird nicht geschrieben – die Änderung wird neu geplant. Auf einem Modul läuft immer nur ein Anwenden gleichzeitig, und eine Wiederholung nach einem Verbindungsabbruch schreibt nicht doppelt. Für den KI-Client gelten dieselben Rechte wie in der Oberfläche: Ein Modul, das die Person nicht sehen darf, existiert für ihn nicht.
Das Anwenden ändert das Modell im Hub. Ihre Anwendung übernimmt es mit dem nächsten Build über Ihre eigene Pipeline.
Wofür das im Alltag sorgt
KI beschleunigt die Modellierung, die Entscheidung bleibt beim Menschen.
- Jede Modelländerung ist mit Plan, Freigabe und Verlauf belegt.
- Destruktive Schritte brauchen eine bewusste, gesonderte Zustimmung.
- Parallele Änderungen überschreiben sich nicht unbemerkt.