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CodamAI

Freigabeketten für Vorlagen: geprüft, bevor sie gelten

Eine geänderte Vorlage wirkt auf jedes künftige Dokument. Deshalb legen Sie fest, wer eine neue Revision prüfen und freigeben muss, bevor sie verwendet wird.

Stufen je Ebene

Für persönliche Vorlagen, Mandantenvorlagen und Plattformvorlagen gibt es je eine eigene Freigabekette. Sie besteht aus Stufen, die nacheinander durchlaufen werden – etwa erst eine fachliche Prüfung, dann die Freigabe durch die Qualitätsleitung. Solange eine Stufe nicht abgeschlossen ist, kann die nächste nicht beginnen. Eine Ebene ohne Stufen veröffentlicht eingereichte Revisionen sofort.

Jede Stufe beschreibt genau, was sie verlangt:

  • Rolle: Wer die Rolle der Stufe hat, darf dort freigeben oder ablehnen.
  • Mindestzahl: wie viele verschiedene Personen zustimmen müssen.
  • Autorin ausgeschlossen: Standardmäßig darf niemand die eigene Revision freigeben.
  • Bedeutung: ob eine Zustimmung „geprüft“ oder „freigegeben“ aussagt.
  • Anmeldestufe und Höchstalter: ob nur mit zweitem Faktor oder einem phishing-resistenten Verfahren freigegeben werden darf und wie kurz die Anmeldung zurückliegen muss.
Freigabestufe für Mandanten-Vorlagen im CodamAI Hub: Name Fachliche Prüfung, CIAS-Rolle, Mindestzahl, Autor ausgeschlossen, Bedeutung freigegeben, Anmeldestufe zweiter Faktor
Eine Freigabestufe für Mandanten-Vorlagen: Die Autorin ist ausgeschlossen, und wer freigibt, muss mit zweitem Faktor angemeldet sein.

Vier Augen, die wirklich vier sind

Eine Person gibt eine Revision nur einmal frei, auch wenn sie die Rollen mehrerer Stufen hat. Sonst wären zwei Stufen mit derselben Person nur ein Paar Augen. Jede Zustimmung wird mit Person, Zeitpunkt und Bedeutung in der Kette der Revision festgehalten und an genau den Inhalt gebunden, der freigegeben wurde.

Ablehnen ist an jeder Stufe möglich und verlangt immer eine Begründung. Die abgelehnte Revision bleibt mit Grund und Person im Verlauf; ein neuer Versuch ist eine neue Revision. Persönliche Vorlagen prüfen die Prüferinnen und Prüfer des jeweiligen Mandanten – sie sehen die Vorlage sonst nicht, können sie aber freigeben.

Freigabe als bewusste Handlung

Verlangt eine Stufe eine stärkere oder frischere Anmeldung, fordert das System die Person vor der Freigabe auf, sich entsprechend anzumelden. Danach schickt sie die Freigabe erneut. Technische Konten kommen an einer solchen Stufe nicht vorbei: Eine Freigabe ist die Entscheidung eines Menschen.

Festgelegt beim Zusammenbau

Die Freigabeketten gehören zum Projekt. Sie legen sie im CodamAI Hub fest, und sie wirken mit dem nächsten Build. Eine einzelne Umgebung kann sie bewusst nicht abschalten – eine Freigabekette, die sich abschalten lässt, wäre keine.

Jede eingereichte Revision trägt die Kette, die beim Einreichen galt. Eine spätere Änderung der Kette betrifft nur neue Revisionen. So bleibt auch Jahre später nachvollziehbar, welche Prüfung eine Revision durchlaufen hat. Das unterstützt kontrollierte Änderungsprozesse, wie sie Qualitätsmanagementsysteme vorsehen; die Bewertung für Ihren konkreten Einsatz bleibt Teil Ihres eigenen Qualitätsprozesses.

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Der ehrlichste Weg dorthin ist ein technisches Gespräch: über Ihren Stack, Ihre Delivery und die Anforderungen, die Sie nachweisen müssen.